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Entsprechend internationalen Richtlinien werden auffällige Befunde in der Bildgebung nicht mehr primär operiert. Eine Biopsie ist in mehr als 90 Prozent aller Fälle notwendig. Seit vielen Jahren wird ausdrücklich empfohlen, solche Befunde durch eine ambulante Gewebeentnahme abzuklären, also durch eine Nadelbiopsie Gewebezylinder zu entnehmen und unter dem Mikroskop histologisch abklären zu lassen. Das histologische Ergebnis nach einer Gewebeentnahme liegt innerhalb von 24 Stunden vor. In Abhängigkeit vom Ergebnis kann Entwarnung gegeben oder die nächsten therapeutischen Schritte eingeleitet werden.
 
In der „Bellaria Diagnose“ kommen ausschließlich minimal-invasive Verfahren zur Anwendung. Je nach Befundlage wird in Absprache mit Ihnen entweder eine Feinnadel- oder eine Stanzbiopsie durchgeführt.
 
 

Ultraschallgezielte Biopsie

Die ultraschallgezielte Stanzbiopsie bzw. Vakuumbiopsie hat sich vor allem in der Abklärung von Herdläsionen als verlässliche Methode erwiesen. Unter Ultraschallsicht, sterilen Bedingungen und nach Lokalanästhesie wird Gewebe entnommen und anschließend einer histologischen Beurteilung zugeführt. Zur Abklärung von Zysten und Lymphknoten kann alternativ die Feinnadel-Biopsie eingesetzt werden.
 
Vorteile der ultraschallgezielten Biopsie:
  • Keine Strahlenbelastung
  • Ungehinderter Zugang zu allen Arealen der Brust und der Axilla

Nachsorge

Bei beiden Untersuchungsmethoden wird die Brust lokal betäubt, die Untersuchung fühlt sich ähnlich einem Bienenstich an.
Nach dem Eingriff, der in den meisten Fällen nicht länger als 5 Minuten dauert, bekommen Sie einen festen Druckverband auf die Brust. Dieser soll das Auftreten einer Blutung oder eines Hämatoms verhindern. Den Verband belassen Sie bitte bis zum nächsten Tag, dann können Sie ihn entfernen: am einfachsten nach Anfeuchten des Pflasters, z.B. unter der Dusche. Bitte tragen Sie über den Tag und die folgende Nacht einen BH. Den Oberkörper belastende Tätigkeiten, wie zum Beispiel Sport, sollten Sie am Tag des Eingriffs vermeiden. 
Die meisten Patientinnen brauchen nach Abklingen der lokalen Betäubung keine Schmerzmittel.

Risiken der Brust-Biopsie

In seltenen Fällen kann es zum Auftreten einer Blutung mit Ausbildung eines Hämatoms (Bluterguss) sowie zu einer Rötung an der Einstichstelle kommen. 
Das Risiko für diese Nebenwirkungen ist jedoch sehr gering.
 
Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Streuung von Krebszellen in den Körper oder die Entstehung von bösartigen Zellen durch die ultraschallgestützte Biopsie nicht zu befürchten.