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Die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata ermöglicht es nicht nur, Prostatakrebs frühzeitig zu entdecken, sondern auch das Vorliegen eines Prostatakarzinoms mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Sie gilt als das derzeit sensitivste Verfahren zur Detektion von Veränderungen, die verdächtig für Prostatakrebs sind.

Der renommierte Experte Univ. Prof. Dr. Thomas Helbich erstellt ein auf Sie abgestimmtes Untersuchungskonzept und ermöglicht damit eine qualitätsgesicherte, verlässliche Diagnose. In einem persönlichen Gespräch werden Sie abschließend über das Untersuchungsergebnis informiert.

In der Bellaria Diagnose werden für die multiparametrische MRT-Untersuchung der Prostata die entsprechenden MRT-Protokolle nach den Richtlinien derEuropäischen Gesellschaft für Urologische Radiologie (ESUR) angelegt.

Neben der Erfassung der Daten wird von der ESUR auch ein standardisiertes Befundschema vorgeschrieben (PI-RADS-Klassifikation). Bei diesem Scoring-System wird die Prostata samt ihrer Umgebung nach jedem der vorgeschriebenen MR-Parameter evaluiert und diese zu einem Gesamtscore zusammengefügt.

 

Haupteinsatzgebiete

 Die multiparametrische MRT der Prostata dient zur

  • Darstellung morphologischer Veränderungen
  • Erfassung funktioneller und molekularer Informationen
  • Evaluierung von Tumorgröße, Ausdehnung und biologischer Aggressivität

 

Vorbereitung

  • Bitte lassen Sie bei Ihrer Urologin / Ihrem Urologen bzw. bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt die beiden folgenden Laborwerte bestimmen:

o   PSA-Wert (bringen Sie, soweit vorhanden, auch alle älteren PSA-Werte mit)

o   Serum-Creatinin-Wert

  • Unmittelbar vor der Untersuchung wird das Rektum mit Ultraschallgel gefüllt und die Darmperistaltik mittels Buscopan verringert.

Die „Magnetröhre“ ist innen beleuchtet, sie ist belüftet und am Kopf- und Fußende offen. Durch ein Fenster ist Sichtkontakt zu Ihnen gegeben. Sie können jederzeit über eine Gegensprechanlage oder eine Glocke mit Ihrer Assistentin / Ihrem Assistenten Kontakt aufnehmen. Das Gerät erzeugt während der Untersuchung laute Klopfgeräusche. Aus diesem Grund bekommen Sie vor der Untersuchung Ohrstöpsel oder Kopfhörer angeboten.
Wir bitten Sie, jegliche Bewegungen während der Untersuchung zu vermeiden, da diese auf den Bildern Störungen verursachen und die Auswertung / Befundung durch die Ärztin / den Arzt beeinträchtigen.

 

Was bedeutet multiparametrisch?

  • Hochauflösende T2-Bildgebung: Durch die hochaufgelöste Bildgebung wird die Anatomie der Prostata und der Umgebungsstrukturen in mehreren Ebenen exakt dargestellt. So kann die Ärztin / der Arzt zum Beispiel erkennen, ob die Organkapsel der Prostata von einem Tumor durchbrochen wird oder Lymphknoten befallen sind.
  • Diffusionsgewichtete Bildgebung: Die Diffusionsbildgebung zeigt, stark vereinfacht ausgedrückt, die Bewegung der Wassermoleküle im Gewebe. Im Tumorgewebe ist unter anderem durch die erhöhte Zelldichte die Beweglichkeit der Wassermoleküle eingeschränkt und die Bildgebung zeigt hier die Unterschiede zum normalen Gewebe an. Das Ausmaß der Diffusionseinschränkung lässt sich berechnen und wird in Form von Parameterkarten dargestellt.
  • Perfusionsbildgebung: Die Anflutung des Kontrastmittels im Gewebe hängt unter anderem von der Beschaffenheit der kleinsten Gefäße ab. Im Tumorgewebe entstehen unkontrolliert neue Gefäße und der Tumor ist aufgrund seines erhöhten Nährstoffbedarfs stark durchblutet. Die Verteilung des Kontrastmittels im Gewebe über die Zeit von ca. fünf Minuten hinweg lässt Rückschlüsse auf mögliches Tumorgewebe zu.

 

Warum sollten Sie sich untersuchen lassen?

  • Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter an und frühe Krebsstadien sind gut behandelbar.
  • Das Prostatakarzinom kann lange Zeit ohne Symptome wachsen – die Bildgebung hilft, den Krebs zu finden.
  • Ein erhöhter PSA-Wert kann viele Ursachen haben und muss nicht zwangsläufig Krebs bedeuten. Hier kann die MRT schnell und einfach helfen, ein fortgeschrittenes Prostatakarzinom auszuschließen.
  • Ein verdächtiger Befund in der MRT kann gezielt punktiert werden und erhöht die Trefferquote der Biopsie.
  • Wenn in der MRT keine verdächtige Veränderung erhoben wird, so liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit kein höhergradig aggressiver und damit relevanter Krebs vor.
  • Die MRT liefert wertvolle Informationen für Ihre individuelle Therapieplanung – zum Beispiel bezüglich der Planung einer Operation und hier ganz besonders im Hinblick auf die Frage, ob die für die Erektion wichtigen Nervenstrukturen geschont werden können.
Die MRT kommt ohne potenziell schädliche Röntgenstrahlung aus. Der MRT arbeitet nur mit einem starken Magnetfeld und Hochfrequenzimpulsen – daher ist die Methode ideal geeignet für jüngere Patienten und für regelmäßige Kontrolluntersuchungen.