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Bei der sog. Röntgenstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Wellen, die kurzwelliger und höher energetisch sind als UV-Licht. Deshalb können sie in die Körperorgane eindringen und diese abbilden. Röntgenuntersuchungen eignen sich besonders gut für die Untersuchung der Knochen und der Lunge. Wenn zusätzlich Kontrastmittel verabreicht werden, lassen sich auch Magen, Darm, Nieren und Gefäße sehr gut darstellen.

Die Dauer der Röntgenuntersuchung hängt von der Anzahl der Aufnahmen und der zu untersuchenden Körperabschnitte ab. Sie beträgt im Durchschnitt fünf bis zehn Minuten.

Haupteinsatzgebiete

  • Beurteilung der Darmlänge, -weite und -lage
  • Nachweis bzw. Ausschluss von entzündlichen oder tumorösen Veränderungen der Darmwand (z.B. Polypen)
  • Nachweis bzw. Ausschluss von Ausstülpungen der Darmwand (Divertikel)

Untersuchungsablauf

Zunächst wird behutsam ein weiches Darmrohr in den Enddarm geschoben und über dieses das Kontrastmittel verabreicht. Im Anschluss daran wird der Verschluss des Darmrohres geöffnet und das Kontrastmittel fließt in einen Kunststoffbeutel zurück.
Nach diesen Vorbereitungen wird der Dickdarm mit Luft gefüllt und zur vollen Entfaltung gebracht – dieser Vorgang verursacht häufig ein Blähungsgefühl.
Die gemeinsame Verabreichung von Kontrastmitteleinlauf und Luft wird Doppelkontrastmethode genannt und bietet den Vorteil, dass man durch die Darmschlingen, die sich ja gegenseitig überlagern, gut hindurchblicken kann. Auf diese Weise kann man Veränderungen der Dickdarmschleimhaut diagnostizieren, selbst wenn sie nur wenige Millimeter groß sind.

Haupteinsatzgebiete

  • Entzündliche Veränderungen der Schleimhaut
  • Schleimhautgeschwüre
  • Untersuchung der Funktion der Magenwandbewegungen (Peristaltik)
  • Nachweis bzw. Ausschluss eines bösartigen Tumors
  • Nachweis bzw. Ausschluss eines Zwerchfellbruchs
  • Verdacht auf Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux)

Untersuchungsablauf

Zu Beginn der Untersuchung werden Sie gebeten, ein Brausepulver zu schlucken. Dadurch wird in Ihrem Magen Luft gebildet und die Sicht in den Magen wird verbessert.
Im Anschluss daran werden Sie ersucht, einen Becher Kontrastmittel zu trinken. Der Untersuchungstisch wird in eine waagerechte Position gebracht und Sie werden gebeten, sich mindestens einmal um die eigene Achse zu drehen. So wird das Kontrastmittel gut an der gesamten Mageninnenfläche verteilt. In Kombination mit der Luft des Brausepulvers lässt sich so das Relief der Magenschleimhaut ausgezeichnet darstellen. Nach dieser Vorbereitung werden Aufnahmen in Rücken-, Bauch- und Seitenlage angefertigt. Der Arzt bzw. die Ärztin kontrolliert den gesamten Vorgang durch eine Röntgendurchleuchtung.
Wichtig ist, dass Sie nach der Durchleuchtung viel trinken, um eine Verstopfung zu vermeiden. Der Stuhl kann einige Tage weißlich verfärbt sein.

Haupteinsatzgebiete

  • Nachweis oder Ausschluss von Nierensteinen
  • Weite der Nierenbecken
  • Weite, Länge und Verlauf der Harnleiter
  • Wandbegrenzung der Harnblase
  • Messung des Blasenvolumens (vor und nach dem Urinieren)
  • Entzündliche und bösartige Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter und der Harnblase

Untersuchungsablauf

Die Untersuchung wird bis auf ganz wenige Ausnahmen im Liegen durchgeführt.
Zuerst wird eine sogenannte Leeraufnahme (ohne Kontrastmittel) des Harntrakts (Übersichtsaufnahme des gesamten Bauchraumes) durchgeführt. So können Verkalkungen im Körper und kalkhaltige Steine schon vor der Kontrastmittelgabe erkannt werden. Das ist wichtig, da kleine Steine durch das Kontrastmittel verdeckt werden und so dem Nachweis entgehen können. Im Anschluss daran wird das Kontrastmittel verabreicht, wodurch Harnleiter und Harnblase sichtbar gemacht werden. Das Kontrastmittel selbst wird schon nach kurzer Zeit über die Nieren problemlos wieder ausgeschieden.
Die Untersuchung dauert im Normalfall ca. 30 Minuten. In diesem Zeitraum werden in bestimmten Abständen Röntgenbilder angefertigt. Bei einigen Erkrankungen fließt der Harn aus den Nieren langsamer ab. In diesen seltenen Fällen kann sich die Untersuchungsdauer über mehrere Stunden erstrecken.
Bei bestimmten Erkrankungen der Prostata oder bei einer Blasensenkung kann der Harn auch aus der Harnblase schlechter abfließen. Wenn ein derartiger Verdacht besteht, wird eine letzte Aufnahme angefertigt, nachdem Sie den Harn entleert haben. So kann festgestellt werden, ob ein Teil des Harnes in der Harnblase zurückgeblieben bzw. wie groß diese Menge ist.

Haupteinsatzgebiete

  • Darstellung des Lungengewebes und seiner Erkrankungen
  • Darstellung des Herzens (Form, Größe und Erkrankungen)
  • Entzündliche, gut- und bösartige sowie sonstige Veränderungen
  • Lungenstauung (bei mangelhafter Funktion des Herzens)
  • Nachweis oder Ausschluss von vergrößerten Lymphknoten

Untersuchungsablauf

Die Aufnahmen werden im Stehen angefertigt. Sie werden gebeten, tief einzuatmen und den Atem anzuhalten. In dieser Position werden Aufnahmen von hinten und von der Seite angefertigt.

  • Nachweis bzw. Ausschluss von Engstellen des Darmes (z.B. Verwachsungen oder Narben), die die Durchgängigkeit behindern
  • Verlagerung und Verziehung von Darmschlingen
  • Nachweis bzw. Ausschluss von Ausstülpungen der Darmwand (Divertikel)
  • Nachweis bzw. Ausschluss von entzündlichen Erkrankungen der Darmschleimhaut

Untersuchungsablauf

Nachdem Sie das Kontrastmittel getrunken haben, werden in Abständen von ungefähr einer halben Stunde Aufnahmen Ihres Darmes angefertigt. Die Dauer, die der Darm benötigt, um das Kontrastmittel durch seine ganze Länge zu befördern, ist individuell unterschiedlich. Dünndarmuntersuchungen können in einzelnen Fällen bis zu vier Stunden dauern – im Durchschnitt ist die Untersuchung in ein bis zwei Stunden beendet. Die Dickdarmuntersuchung kann bis zu acht Stunden dauern, durchschnittlich ist sie nach drei Stunden abgeschlossen. Bei länger dauernden Untersuchungen ist es nicht nötig, die gesamte Zeit im Institut zu verbringen, Sie können dieses zwischen den Aufnahmen immer wieder verlassen und in dieser Zeit auch essen und trinken.
Die Untersuchungsdauer selbst beträgt etwa 15 Minuten. Unmittelbar danach kann wie gewohnt gegessen und getrunken werden. Der Stuhl kann noch einige Tage weißlich verfärbt sein.

Haupteinsatzgebiete

  • Allgemeine Beurteilung des Knochenbaues
  • Abklärung eines evtl. vorliegenden Knochenbruchs
  • Diagnose und Beurteilung entzündlicher Knochenveränderungen
  • Nachweis und Ausschluss gut- und bösartiger Knochenveränderungen

Untersuchungsablauf

Je nach Untersuchungsregion werden Sie ersucht, Kleidungsstücke und Schmuck abzulegen, gegebenenfalls auch einen Zahnersatz. Danach werden Sie in den Untersuchungsraum gebeten. Die Aufnahmen werden dort entweder im Sitzen, Liegen oder im Stehen gemacht. Alle Röntgenaufnahmen werden immer in zwei Ebenen (z.B. von vorne und von der Seite) angefertigt. Die Dauer der Röntgenuntersuchung hängt von der Anzahl der Aufnahmen und der zu untersuchenden Körperabschnitte ab. Sie beträgt im Durchschnitt fünf bis zehn Minuten.